Knochendichtemessung

Densitometer zur Messung der Knochendichte
Densitometer zur Messung der Knochendichte

Osteoporose ist eine Krankheit, die zum Abbau von Knochenmasse führt. Dadurch kommt es zu einer verminderten Knochenstabilität, die Gefahr von Knochenbrüchen steigt. Mithilfe der Knochendichtemessung lässt sich die Erkrankung früh feststellen, so dass eine rechtzeitige Behandlung möglich ist.

Die Diagnose ist völlig schmerzfrei und dauert nur wenige Minuten. In einer Sitzung werden gleichzeitig die Knochendichte der Lendenwirbelsäule und der Hüftgelenke gemessen. Während der Patient ruhig liegt, zeichnet der Sensor die Daten auf.

Eine Knochendichtemessung zur Bestimmung des Osteoporoserisikos ist bei folgenden Patientengruppen medizinisch sinnvoll:

Frauen in der Postmenopause (nach Ende der Regelblutung)

Männer ab dem 50. Lebensjahr

Patienten mit Risikofaktoren:

  •             Menopause vor dem 45. Lebensjahr

  •             einseitige Ernährung (Defizit an Kalzium und Vit. D)

  •             Bewegungsmangel

  •             starker Nikotin- oder Alkoholgenuss

  •             chron. Darmerkrankungen

  •             Kortisonbehandlung

  •             Verwandte I. Grades leiden an Osteoporose

  •             Untergewicht

  •             Oberschenkelhalsbruch von Vater oder Mutter

  •             Überfunktion von Nebenniere od. Nebenschilddrüse

Die Bestimmung der Knochendichte mit dem Dexa-Verfahren – wir verwenden das GE Lunar Prodigy Pro-Fullsize – stellt den aktuellen Stand der Osteodensitometrie dar.

Das Prinzip der Messung beruht darauf, dass Strahlen in Abhängigkeit von der Knochendichte im Körper unterschiedlich abgeschwächt werden. Diese Schwankungen werden gemessen und mit einem Normalwert verglichen.

Weitere Informationen zum Thema Osteoporose finden Sie hier zum Download.