Akupunktur

Die Akupunktur ist ein Bestandteil der traditionellen chinesischen Medizin und findet in China seit über 3.000 Jahren mit Erfolg bei zahlreichen Erkrankungen Anwendung.

Nach der chinesischen Vorstellung wird der Körper von Leitbahnen, sogenannten Meridianen durchzogen, in denen die Lebensenergie »Qi« zirkuliert. Diese Lebensenergie kann durch das Stechen der Nadeln beeinflusst werden. Moderne westliche Untersuchungen gehen davon aus, dass an den verschiedenen Akupunkturpunkten kleine Nervenendigungen liegen, welche mit Gehirn und Rückenmark verbunden sind. Diese können durch die gesetzten Nadeln stimuliert werden.

Die Akupunktur wird in erster Linie als Schmerztherapie bei chronischen Schmerzzuständen im Bereich des Skelettsystems eingesetzt. Hier sind besonders Wirbelsäulenbeschwerden, Hüft- und Kniegelenkschmerzen sowie Schulter- und Ellenbogenbeschwerden zu nennen.
Gute Erfolge erzielt die Akupunktur auch bei Kopfschmerzen wie Migräne und Spannungskopfschmerzen.

Die Stimulierung der Akupunkturpunkte erfolgt durch das Setzen von sehr feinen und biegsamen Akupunkturnadeln. Pro Behandlung werden ungefähr fünf bis fünfzehn Nadeln verwendet. Die Wahl der Einstichpunkte richtet sich nach der Art der Krankheit, der Krankheitsaktivität und der Konstitution des Patienten. Der Einsatz der Akupunkturnadeln ist weitgehend schmerzarm.

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