Stoßwellentherapie

Die Möglichkeit der Stoßwellenbehandlung in der Orthopädie oder Unfallchirurgie hat sich aus der Methode der Urologie entwickelt, Nierensteine ohne Operation durch alleinige Anwendung von Stoßwellen aus dem Körper zu entfernen.

Stoßwellen sind kurze Schallimpulse von hoher Energie, die sich wellenförmig ausbreiten. Eine radiale Stoßwelle wird mit Hilfe eines Kompressors durch Druckluft erzeugt und mittels eines Handstückes sowie eines Kontaktgels auf den Körper übertragen. Hier breitet sie sich kegelförmig aus. Durch rhythmische und wiederkehrende Anwendung führen die Stoßwellen zur Zerrüttung eines Festkörpers, beispielsweise einer Verkalkung. Diese wird durch die Behandlung zu feinsten Partikeln zerrieben und kann dann vom Körper aufgenommen und auf dem Blutweg abtransportiert und ausgeschieden werden. Im Abstand von circa 14 Tagen werden in der Regel drei Behandlungen durchgeführt, die Dauer beträgt jeweils einige Minuten. Pro Sitzung fließen ungefähr 2000 Stoßwellen durch den Körper.

In der Orthopädie kommt die Stoßwellentherapie seit vielen Jahren erfolgreich zum Einsatz. Gerade bei schmerzhaften Sehnenansatzreizungen und –entzündungen hat sich die Behandlung mit radialen Stoßwellen bewährt.

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